Lohnender Sprung in den Energiepool

Mensch der in einen See springt

Stromspitzen reduzieren, Energiekosten sparen und dabei noch weitere Erlöse generieren? Die cleveren Batteriespeicher-Lösungen von schweizstrom ermöglichen diesen Spagat. Unternehmen, die sich einem Regelenergie-Pool anschliessen, profitieren finanziell und tragen zur schweizerischen Versorgungssicherheit bei.

Die Sonne scheint, das Wasser fliesst, der Wind weht – hervorragende Bedingungen für die Produktion von nachhaltigem Strom auf Hochtouren. Die Krux: Wird viel Energie erzeugt, bedeutet das nicht, dass Wirtschaft und Haushalte diese auch zeitgleich in dieser Intensität benötigen. Überdies sind starke Netze gefragt, welche diese Produktions- aber auch die Nachfragespitzen stemmen können.

Ein wichtiges Element, um dieser Problematik zu begegnen, sind ausgereifte und leistungsfähige Batteriespeicher – wie etwa die erste Megawatt-Batterie der Nordwestschweiz, die von schweizstrom in Zusammenarbeit mit Tesla und Alpiq im vergangenen Jahr in Pratteln in Betrieb genommen wurde. Die Anlage stabilisiert mittels Regelenergie das Stromnetz und deckt teure Spitzenlasten ab. «Das überzeugt ökologisch wie ökonomisch: Ist viel Strom vorhanden, speichert die Batterie. Ist der Strom knapp, wird dieser abgegeben», sagt Kurt Ost, Experte für Regelenergie bei schweizstrom.

Gleichgewicht Erzeugung Verbrauch Regelenergie

In acht Jahren amortisiert

Das Prinzip einer Batterie lässt sich mit einem Pumpspeicherkraftwerk vergleichen – wobei erstere deutlich günstiger und effizienter ist und praktisch keine Energieverluste verbucht. Das macht moderne Speicherbatterien zu interessanten Investitionsobjekten, wäre da nicht der Ruf der teuren Anschaffungskosten. Ein Ruf allerdings, der durch die Entwicklung je länger je mehr zum Gerücht wird. «Was die Megawatt-Batterie in Pratteln betrifft, dürfte die Investition von über einer Million Franken innert acht Jahren amortisiert sein. Ab dann wird mit dem Speicher Geld verdient», prognostiziert Kurt Ost. Unternehmen die an einem Batteriespeicher angeschlossen sind, können somit ihre Lastspitzen brechen und senken so ihre Energiekosten erheblich. Wird künftig eine Photovoltaik-Anlage oder eine Ladestation für E-Fahrzeuge ins Auge gefasst, sind Kapazitätsprobleme bereits vorab gelöst. Und: Im Falle eines Stromausfalls dient der Grossspeicher dem Unternehmen als Notstromaggregat.

Anwendungsbereiche Batteriespeicher

Kunden als virtuelle Kraftwerke

Aktuelle und zukünftige Batteriespeicher von schweizstrom werden in erster Linie genutzt, um am Regelenergiemarkt teilzunehmen. Dieser wird von der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid betrieben und stellt sicher, dass Netzschwankungen verhindert werden, sprich: dass ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage besteht. schweizstrom ist ein aktiver Player auf dem Regelenergiemarkt. Firmenkunden können sich als virtuelles Kraftwerk engagieren und somit einen Beitrag zur schweizerischen Netzstabilität und Energiewende leisten. Hierfür werden «brachliegende» Anlagen genutzt und deren Leistung dem Regelenergiepool zur Verfügung gestellt. Der Aufwand ist überschaubar, die Einnahmen attraktiv. «Das Payback der Investitionskosten wird in der Regel innerhalb des ersten Halbjahres realisiert», sagt Kurt Ost. Ein Batteriespeicher ist nur eine von vielen Möglichkeiten von Erzeugungsanlagen, die am Regelenergiemarkt partizipieren können. Weiter in Frage kommen Diesel- und Notstromaggregate, Turbinen, Maschinen, Pumpen, Blockheizkraftwerke etc. - die Möglichkeiten sind vielfältig.

Interessiert an den Möglichkeiten von Batteriespeichern und Regelenergie? Kontaktieren Sie uns.

Kurt Ost, Experte Regelenergie bei schweizstrom

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