Das Energiegesetz als Chance

Nach und nach nehmen immer mehr Kantone die Grossverbraucher unter den Unternehmen in die Pflicht. Sie müssen ihren Energieverbrauch analysieren und Massnahmen ergreifen, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Die Unternehmen sollten das Gesetz als Chance nutzen, sagt Energieexperte Claudio Dallabetta.

„Klar, auf den ersten Blick bringt das Energiegesetz den Unternehmen vor allem eine zusätzliche Verpflichtung. Betroffen sind Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden, also Kosten von etwa 60'000 Franken - oder einem Wärmeverbrauch von mehr als 5 Gigawattstunden, was Kosten von ungefähr 400'000 Franken entspricht. Grundsätzlich haben die Unternehmen drei Optionen, wie sie die Vorgaben erfüllen können. Wenn sie den passenden Weg wählen, rechtzeitig Fördergelder beantragen, allenfalls Rückerstattungen für Energieabgaben einfordern und jährlich Energiekosten einsparen, dann wird aus dem Zwang definitiv eine Chance. Wir Energieexperten von schweizstrom kennen uns aus und unterstützen die Unternehmen bei der individuellen Umsetzung der Energie- und CO2-Gesetzgebung.“

Drei mögliche Wege

„Der wohl meist gegangene Weg ist die Universalzielvereinbarung (UZV). Diese Zielvereinbarung schliessen die Unternehmen mit dem Bund ab. Sie verpflichten sich, innerhalb einer bestimmten Frist, meistens 10 Jahre, wirtschaftlich lohnende Energieziele zu erreichen. Das Unternehmen profitiert von eingesparten Energiekosten und unter bestimmten Bedingungen von der Befreiung oder Rückerstattung von gesetzlich festgelegten Abgaben wie der CO2-Abgabe und dem Netzzuschlag. Es gibt zudem Stiftungen, welche die UZV finanziell fördern.

Grossverbraucher können auch eine Kantonale Zielvereinbarung (KZV) abschliessen. Die Kantone sind hier nicht nur zeitlich unterschiedlich unterwegs, es unterscheiden sich auch die Regelungen von Kanton zu Kanton. Die KZV ist nur für diejenigen Unternehmen ein sinnvoller Weg, welche die Bedingungen für die Befreiung oder Rückerstattung von CO2-Abgaben- oder Netzzuschlägen nicht erfüllen.

Die Energieverbrauchsanalyse (EVA) ist der dritte Weg. Sie ist die schlankste Lösung und eignet sich für Unternehmen, die schon viel für ihre Energieeffizienz unternommen und deshalb nur noch wenig Potenzial für weitere Einsparungen haben. Die durchgeführten Massnahmen können angerechnet werden.

Die Bestimmungen in den Energiegesetzen von Bund und Kanton sind komplex; die Möglichkeiten, Energie einzusparen und CO2-Emissionen zu drosseln, vielfältig. Es braucht viel Wissen, technisches Know-how und Erfahrung, um zu entscheiden, welcher der drei Wege für ein Unternehmen der Richtige ist. Als akkreditierte, sachkundige und erfahrene Partner schauen wir Energieexperten von schweizstrom Ihr Unternehmen individuell an und erarbeiten Lösungsvorschläge, einen Massnahmenplan und unterstützen Sie beim Beantragen von Fördergeldern. Wir begleiten Sie während der gesamten Dauer der Zielvereinbarung.“